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Willkommen bei der Bürgerinitiative Gegenwind-Jurahöhe

Infraschall - Studien zeigen die Gefahren

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Befürworter der Windturbinen werden nicht müde, immer wieder die Gefahren durch Infraschall zu relativieren und gering zu reden.Windturbine

Es gibt allerdings seit langem Ergebnisse von Untersuchungen seriöser Quellen, die bestätigen, dass Infraschall äußerst belastend für den Organismus ist.

Das Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin haben im Jahr 2007 einen Bericht veröffentlicht, in dem sie über die äußerst negativen Auswirkungen tieffrequenter Schwingungen berichten. (Download hier).

In einer Studie von Nina Pierpont, MD, PhD beschreibt sie das ""Wind Turbine Syndrome", welches sie durch Untersuchungen eindeutig auf die Emmissionen von großen Windkraftanlagen zurückführen konnte (Deutsche Übersetzung hier)

Die von Windkraftanlagen verursachten Immissionen hat das Verwaltungsgericht Oldenburg bereits in einer Entscheidung vom 01.07.1998, (Aktenzeichen - 4 B 1807/98) - beschrieben:

... Technische Regelwerke wie die TA Lärm können die Beeinträchtigung durch die Geräusche nicht zutreffend erfassen. Bei Windkraftanlagen ist regelmäßig ein dauernd an- und abschwellender Heulton wahrzunehmen, der bei stärkerer Windgeschwindigkeit lauter wird....

Das Bundesamt für Naturschutz schreibt in seinen "Empfehlungen des Bundesamtes für Naturschutz zu naturschutzverträglichen Windkraftanlagen" (erschienen im Jahr 2000) auf Seite 19:

...Dieses Phänomen konnte noch in einer Entfernung von 3 - 5 km zu einer Gruppe von Windkraftanlagen beschrieben werden .

Hinzu tritt ein schlagartiges Geräusch, das entsteht, wenn die Rotorblätter den Turm passieren.

Die Belastung mit einem derartigen Dauerton, kombiniert mit herausgehobenen Einzeltönen muss als besonders störend empfunden werden. Sie bindet die Aufmerksamkeit des Hörers, der sich ihnen nur schwer entziehen kann.

Deshalb sind die Geräusche geeignet, die Konzentration auf anderes oder den Wunsch nach Entspannung nachhaltig zu stören

Beim Lärm von Windkraftanlagen handelt es sich um periodische Immissionen, da sie nicht gleichmäßig auftreten. Prof. Dr. Mausfeld hat sich zum periodischen Lärm von Windkraftanlagen und den Wechselwirkungen von den verschiedenen von Windkraftanlagen verursachten Immissionen wie folgt geäußert:

"Periodischer Lärm ist deswegen als ein besonderer Stressor anzusehen, weil er mit internen Prozessen interferiert. Neurale Prozesse und insbesondere Verarbeitungsprozesse im Gehirn beruhen wesentlich auf einer temporalen Codierung (mit ganz unterschiedlichen Zeitparametern).

Es gibt nur eine mögliche Konsequenz aus diesen Ergebnissen und Aussagen: Windkraftanlagen müssen möglichst von den Wohnungen der Bevölkerung fern gehalten werden. In der derzeit anhängigen Petition beim deutschen Bundestag werden Mindestabstände von 1,5km oder der 10-fachen Gesamt-Anlagenhöhe gefordert. Dies stellt ein absolutes Minimum dar. Die derzeitigen Planungen, die die Turbinen teilweise 500 Meter neben Wohnhäusern vorsehen, sind absolut unakzeptabel!

Außerdem darf die TA-Lärm nicht mehr als Genehmigungsbasis verwendet werden, denn sie ist überhaupt nicht für derartige Anlagen vorgesehen. Es muss eine Norm geschaffen werden, die den Betrieb, die Immissionen und die Effizienz ganzheitlich bewertet.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 14. Juli 2010 um 11:36 Uhr
 

Windkraft - in unseren Gebieten sinnlos

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Beschreibung

Originalangaben aus dem Verkaufsprospekt der Windkraftanlage Enercon E82. Diese Anlagen sollen bei Bischberg errichtet werden.

Nennleistung: 2.300kW,
Nabenhöhe 138m,
Rotordurchmesser 82m
geeignet für Windklasse IEC/NVN IIA (für durchschnittliche Windgeschwindigkeiten von 8,5m/Sek).

Laut Windatlas des  Deutschen Wetterdienstes haben wir in unserem Gebiet eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit zwischen 2,5 und 4 m/Sek. Der Hersteller empfiehlt mehr als das Doppelte!
Demnach liefert diese Anlage in useren Breiten durchschnittlich eine Leistung zwischen 18 und 82kW. Ihre Nennleistung erreicht diese Anlage ab 14m/Sek (entspricht ca. 50km/h). Diese Windgeschwindigkeiten gibt es bei uns so gut wie nie!
Die Herstellerangaben beweisen, dass derartige Anlagen in unserer Region nicht wirtschaftlich betrieben werden können.

Aber die Windlobby behauptet nach wie vor, dass diese Anlagen in unserem Gebiet sinnvoll sind. Ihre Energiebilanz würde bereits nach 6 bis 12 Monaten positiv.

 

Berechnungen

 

In der Oberpfalz und in Mittelfranken haben wir nach Informationen vom Deutsche Wetterdienst mit durchschnittlichen mittleren Windgeschwindigkeiten von 2,5 bis 4,5 Metern/Sekunde zu rechnen.

Eine Windkraftanlage neuen Typs kostet etwa 3,5 Millionen Euro und hat 2,3MW Nennleistung. Die Leistungskurve und die Leistungswerte bezogen auf die Windgeschwindigkeit können aus dem Verkaufsprospekt  entnommen werden.

 Auf der Basis dieser Unterlagen haben wir folgende Berechnung vorgenommen:

Kosten der Anlage, Finanzierung und Betrieb

Betrag Zinssatz Laufzeit
Jahre
Anuität
/Jahr
Finanzierung 3.500.000 4,50% 20 269.067
Rücklage für Abbau 100.000 3,00% 20 3.722
Pacht 6.000     6.000
Wartung   0,20%   7.000
Gesamtkosten/Jahr


285.788
Einspeisevergütung/kWh 0,0920      
Soll-Produktion kWH/Jahr (zur Kostendeckung)       3.106.392

Betriebstageauswertung
v/Wind
(m/s)
Leistung kW
lt. Prospekt (*)
Tage
(je 24Std)
benötigt
tatsächliche Leistung (20% Abschlag) (**) Tage
(je 24Std)
benötigt
1 0      
2 3 43.144 2 53.930
3 25 5.177 20 6.472
4 82 1.578 66 1.973
5 174 744 139 930
6 321 403 257 504
7 532 243 426 304
8 815 159 652 199
9 1.180 110 944 137
10 1.580 82 1264 102
11 1.890 68 1512 86
12 2.100 62 1680 77
13 2.250 58 1800 72
14 2.350 55 1880 69

Bei einer mittleren Windgeschwindigkeit von 4 Metern/Sekunde, wie in unsererer Region prognostiziert, muss eine E82 Turbine demnach 6 Jahre lang laufen, um die notwendigen Kosten für ein einziges Betriebsjahr zu erwirtschaften. Bei 5 Metern/Sekunde sind es noch 2,5 Jare und erst bei 7 Metern/Sekunde beginnt die Anlage ihre Kosten zu amortisieren. Die Firma ENERCON ist ehrlich - sie sagt, dass die Anlage bei durchschnittlich 8,5 Metern/Sekunde sinnvoll arbeitet. Diese Aussage wird durch obige Berechnungen eindrucksvoll belegt.

7 Meter/Sekunde - das bedeutet eine Windgeschwindigkeit von etwa 25km/h - das bezeichnet man bei uns schon als "stürmisch" und diese Geschwindigkeiten braucht die Turbine an 304 Tagen im Jahr, um nur(!) ihre Kosten (Versicherungen und Reparaturen nicht einmal einkalkuliert) zu decken!

Legende:
(*) Die Leistungen bezogen auf die Windgeschwindigkeit wurde dem Verkaufsprospekt entnommen
(**) Durch Mückenbesatz, Regen, Reif, Umweltverschmutzung und Alterung verlieren die Propellerblätter sehr schnell ihre polierte, glatte Oberfläche, was  Verwirbelungen der laminaren Luftströmung bewirkt. Daraus resultiert eine erhebliche Leistungsminderung gegenüber den theoretischen, gerechneten Werten aus dem Verkaufsprospekt.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 20. Mai 2010 um 16:34 Uhr
 

Die Würfel sind gefallen

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obwohl man als Bürgermeister sehr viel anregen, anstoßen und weiterbringen kann, ist dauerhaft erfolgreiche Arbeit nur im Team und unter Einbeziehung der von Politik Betroffenen, also der Bürgerinnen und Bürger, möglich.
(Helmut Himmler, Bürgermeister der Gemeinde Berg, auf seiner Homepage)

Was soll man dazu sagen....

Ein Bürgermeister beeinflusst die Gemeinderäte seiner Gemeinde bis an die Grenze zur Nötigung mit Aussagen wie
      - "Das ist geltendes Recht - Ihr habt einen Eid darauf geschworen, dass Ihr das Recht achtet"
      - "Schadensersatzforderungen bei Verweigerung des gem. Einvernehmens"
      - "Amtshaftung"....

Es war deprimierend, mit zu erleben, wie wenig der Bürgerwille in unserem Land gilt. Sowohl beim Ortstermin am beantragten Standort der neuen Anlage, als auch im Bürgergespräch wurden ausschließlich ablehnende Stimmen aus der Bevölkerung geäußert. Unter dem Eindruck der Drohkulisse, aufgebaut durch den Bürgermeister haben die Gemeinderäte der Partei, die eigentlich als politischer Gegner des Bürgermeisters antritt, dem Bau der 4 Windanlagen zugestimmt, während seine Parteifreunde sich dagegen ausgesprochen haben. Der Investor hat die Szenerie wohlwollend beobachtet.....

Und - sehr geschickte Regie! - Nachdem klar war, dass im Abstand von 700 Metern zu Bischberg vier 180 Meter hohe Windturbinen gebaut werden, wurde darüber "abgestimmt", dass man den Antrag der Nachbargemeinde, weitere 3 Anlagen in das Gebiet zu errichten, nicht ablehnen wird.

Auf einem Gebiet von etwa 1 x 2km werden also im Abstand von wenigen Hundert Metern zu den Ortschaften Bischberg und Unterried  sieben Windturbinen, jede 180 Meter hoch, gebaut.

Wann erkennen endlich die Politiker, dass die TA/Lärm als einzige Messlatte für das Genehmigungsverfahren, nicht geeignet ist? Eine Windkraftanlage entspricht nicht den Zuständen, für die diese TA/Lärm vor 50 Jahren gemacht worden ist. Solange es kein geeignetes Vorschriftenwerk für Windturbinen gibt, müssen mindestens 1.500 Meter oder die zehnfache Anlagenhöhe als Mindestabstand zwischen Windturbinen und Wohnbebauung eingehalten werden. Das ist kein Unsinn, der von irgendwelchen Spinnern vor gebracht wird, das ist noch unter den Forderungen, die die WHO (Welt-Gesundheitsorganisation) an derartige Anlagen stellt (1,5 Meilen). In Nordrhein-Westfalen  gilt der Mindestanstand und hat sich bewährt. Wieso sollte das nicht auch im Rest unseres Landes möglich sein?

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 22. April 2010 um 18:05 Uhr
 

Irrweg Windenergie

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Beitrag des SWR, Sendung odysso vom 19. November 2009

Beitrag RTL: Der Windenergie Schwindel, Sendung vom 19.10.2003 (!)

Ein Satz ist ganz wichtig: Wenn wir die selbe Summe, die wir in die Subvention der Windkraftanlagen investieren, für die Verbesserung der bestehenden Kraftwerke einsetzen würden, könnten wir mehr als 30 Millionen Tonnen CO2 mehr einsparen!

 

 


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1,5km zu WKA

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