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In einem Leitartikel ("Gemeinwohl sticht") in den Nürnberger Nacgute Fee...hrichten vom 18.07.2011 wird die schöne neue Welt der Windkraft, ohne die der Atomausstieg nicht zu schaffen ist, beschworen. Der "Mündige Bürger" ist gefordert und die Politiker werden aufgefordert,sich um mehr Akzeptanz in der Bevökerung für die ach so notwendigen Windturbinen zu bemühen.

Klingt wie im Märchen.....

In vielen Märchen gibt es gute Feen und Zauberer, die in der Lage sind, ganz tolle Dinge zu tun - Leider vollkommen gegensätzlich zur Physik und damit  gegensätzlich zur Realität. Natürlich wäre es schön, wenn wir unseren Strom zukünftig vom "kostenlosen" Wind geliefert bekämen, ohne dass wir die endlichen Ressourcen dafür verbrennen müssten. Aber die Physik spricht einfach dagegen. Der Wind in unserer Region schafft es zwar gelegentlich, dass die Windturbinen sich drehen; eine nennenswerte Stromproduktion ermöglicht er nicht!

Wenn man die installierte Wind-Energie-Leistung in Deutschland mit der tatsächlichen Wind-Strom-Produktion vergleicht, so erkennt man, dass je mehr Windturbinen gebaut werden, die durchschnittliche Strommenge pro installierter Leistungseinheit deutlich rückläufig ist. Verständlicherweise, baut man mittlerweile doch die Turbinen auf angeblich windhöffige Plätze, die in der Realität völlig ungeeignet sind. Die Verkäufer und Betreiber verdienen ihr Geld, die Investoren werden 10 Jahre lang vertröstet und werden dann erkennen, dass sie ihr Geld buchstäblich in den Wind geblasen haben.

Ein einfacher Taschenrechner reicht aus, um fest zu stellen, dass die Angaben der Lobbyisten über tausende von Haushalten, die angeblich mit Strom versorgt würden, völlig überzogen sind. Die Betreiber von Windturbinen wissen ganz genau, warum sie ein großes Geheimnis um die erzeugte Strommenge machen - eine Veröffentlichung würde den Glanz der Feen und Zauberer in ihren Märchen ganz schnell auslöschen.

Aber es gibt halt viele Leute, die sich von modernen Märchen verzaubern lassen - und dann entstehen Leitartikel wie "Gemeinwohl sticht".