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Start Informationen Jurahöhen vor dem Kollaps

Jurahöhen vor dem Kollaps


Es stellt sich dann die Frage, ob wir zukünftig "amerikanische Verhältnisse" wie im obigem Bild erwarten dürfen. Es spielt keine Rolle mehr, wen es stört; wo immer man hin blickt, werden sich Windräder drehen, überall wird man das rhythmische Stampfen der Rotorblätter im Wind, das Singen der Getriebe hören. Bei entsprechendem Sonnenstand werden pausenlos Licht- und Schatteneffekte in den Vorgärten der Menschen auftreten. Wie sich die Anwohner dabei fühlen, interessiert genauso wenig, wie die Empfindungen derer, die die Jurahöhen gerne als Naherholungsgebiet nutzen.

 

 

Besonders zynisch erscheint ein Prospekt der Bayerischen Forstverwaltung, in dem für die Windmonster mit Beschreibungen wie "ökologische Auflockerung des Waldes" (das ist eine etwas eigenartige Beschreibung der notwendigen Rodungen) und Kitschbildern von friedlich grasenden Rehlein geworben wird.

 

 

Aber es bleibt Tatsache, dass die derzeit projektierten Windturbinen riesige Industrieanlagen sind, die mit Ökologie nichts zun tun haben. Wenn der Wind nicht weht, muss die gleiche Strommenge in konventionellen Kraftwerken erzeugt werden. Und da diese Kraftwerke sich nicht kurzfristig ein- und ausschalten lassen, müssen sie also auch laufen, wenn der Wind weht. Das führt dazu, dass entweder Windanlagen abgeschaltet werden müssen, weil das Stromnetz nicht in der Lage ist, die Überproduktion aufzunehmen, oder die konventionellen Kraftwerke lassen ihre Überschüssige Energie als Dampf in die Athmosphäre ab.

 

 

Was hat das mit Ökologie zu tun? Wir zerstören unsere Umwelt ohne irgend einen Nutzen, auch wenn immer wieder von CO² Einsparung die Rede ist.

 

Der Bayerische Landtag hat versichert, dass Windturbinen nicht gegen den Willen der Bevölkerung errichtet werden. Es liegt also an den Betroffenen, die Politiker wissen zu lassen, wie sie darüber denken.