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Fukushima und die Folgen

Fukushima und die Folgen

Durch die große Katastrophe im japanischen Fukushima hat sich die Welt sicher geändert. Was vor kurzem noch unvorstellbar gewesen ist, ist nun Realität geworden und die Forderung nach einem beschleunigten Ausstieg aus der Atomenergie und dem Einstieg in erneuerbare Energien wird berechtigter Weise immer lauter. Geradezu in zynischer Weise wird jedoch ein direkter Bezug zwischen dem Unfall in Japan und den Windturbinen konstruiert:

Wollt ihr lieber zwischen Windturbinen oder Atomwolken leben?

Aber...  Sind Windturbinen in Bayern ein probates Mittel, um die Energiegewinnung schnell umzustellen? Sicher Nicht! Wenn das Geld, was für die Subventionen verschleudert wird, verwendet würde, um Energiesparmaßnahmen zu unterstützen, dann wäre in kurzer Zeit, nach Meinung von Fachleuten, ein Strom-Einsparpotential von 25% realistisch. Damit wären alle Kernkraftwerke in Deutschland überflüssig. 

Der neueste Windatlas, der im Auftrag der bayerischen Staatsregierung erstellt worden ist, bestätigt das, was wir vorher schon gewusst haben. Durchschnittliche Windgeschwindigkeiten von 5 bis 5,5 m/sek in 150 Metern Höhe sind die Realität. Selbst die modernste Windturbine der 3MW-Klasse liefert bei diesen Geschwindigkeiten nicht wesentlich mehr als 250kW Leistung. Das sind nicht einmal 10% der Nennleistung, die üblicherweise verwendet wird, um den Nicht-Fachleuten mit Aussagen wie "Liefert Strom für 3000 Haushalte...." zu imponieren.

Die Betreiber der Windanlagen kalkulieren mit 2.000 Vollaststunden pro Jahr - tatsächlich erreichen Anlagen in unserer Region zwischen 800 und 1.100 Vollaststunden - wenn's gut geht auch einmal 1.300. Wirtschaftlich sind diese Maschinen damit sicher nicht; schlimmer noch, sie verhindern, das das Geld für die Investition sinnvoller für Energiesparmassnahmen und Netzentwicklung ausgegeben wird.

Wir alle bezahlen durch die überhöhte Einspeisevergütung die Gewinne von Investoren, die ihre Aktivitäten sicher nicht aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes betreiben, sondern die ganz klar viel Geld verdienen wollen. Dabei sind das nicht die Kleinanleger, die wohl nie eine Rendite sehen werden, sondern die, die die Turbinen errichten sowie die Verwaltungs- und Wartungsfirmen.

Windturbinen und Atomkraftwerke - das sind keine Alternativen! Wir brauchen ein vernünftiges Energiekonzept mit einer vernünftigen Nutzung regenerativer Quellen

  • Wind, da wo er entsprechend weht (in Gebieten mit Mindestens 7 - 8 m/sek Durchschnittlicher Windgeschwindigkeit)
  • Sonne, da wo sie genügend scheint
  • Biomasse, da wo genügend Biomasse verfügbar ist und lange Transportwege vermieden werden
  • Energiesparen!

und genügend Speicher in Form von Wasser, Wasserstoff, Biogas sowie Stromleitungen, die den Transport des Stromes zu jeder Zeit dahin ermöglichen, wo er gebraucht wird.
Das alles wird Geld kosten; Energie wird sicher teurer. Aber sie wird noch teurer, wenn wir Milliarden verbrennen, indem wir völlig unwirtschaftliche Projekte an ungeeigneten Standorten subventionieren