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Der Wahnsinn geht weiter

Man denkt offensichtlich über eine Änderung des EEG nach - Anlass genug für die Heuschrecken der Windindustrie, noch einmal kräftig Gas zu geben.

Die 5 Anlagen in Bischberg stehen seit über einem Jahr (wobei der Begriff "stehen" meistens durchaus wörtlich zu nehmen ist), Die erste Pilsacher Anlage im gleichen Gebiet ist genehmigt, 4 weitere werden es da wohl noch werden. Im Norden steht der Baukran für die nächste Anlage, auch hier müssen wir wohl mit 5 weiteren Turbinen rechnen. Wenige Kilometer weiter träumt die Stadt Neumarkt von einem Windpark mit 9 Anlagen - es ist unübersehbar, dass die Jura-Landschaft zwischen Hersbruck und Beilngries massiv zerstört wird.

Erwiesenermaßen verdienen an diesen Anlagen nur die Projektplaner, die Verkäufer, die Verwaltungs-GmbHs und die Grundstückseigner. Die "Kleinanleger" schauen in die Röhre. Und dennoch findet fast kein Widerstand statt. Die Bewohner von Bischberg, die vor dem Bau der Anlagen ruhig wie Schafe geblieben sind, beklagen sich nun über Lärm und Schlafstörungen. Langzeitfolgen sind noch nicht abschätzbar.

Derzeit wurde eine neue Petition, die sich gegen den sinnlosen,ungezügelten Ausbau der Windkraft wendet, gestartet. Hier kann man sich daran beteiligen. Ob unsere Politiker sich durch die vielen Unterschrieft diesmal beeindrucken lassen? Was Bürgerwille zählt, ist derzeit ja am Münchner Flughafen erkennbar. In einem Bürgerbegehren hat sich eine überwiegende Mehrheit gegen die dritte Startbahn ausgesprochen. Deshalb werden die Planungen aber nach wie vor weitergeführt. "... Ist ja nicht bindend ...".